Uwe Metz

Schriftsteller

Auch eine erträumte Geschichte verändert den Erzähler

Montaigne notierte in seinen Essais, dass alles, was er schreibt, zugleich ihn verändere. Es ist also nicht so, dass ein Schriftsteller das leere Blatt vor ihm füllt, sondern auch umgekehrt: Jede geschriebene Zeile schreibt sich ins Herz des Autors zurück.


Diese gegenseitige Veränderung ist ein Geschenk der schöpferischen Kraft. Und ich meine sogar, dieses Geschenk ist entscheidender als das fertige Werk. Albert Camus lässt in ‚der Pest‘ den  Kauz Grand auftreten, einen verhinderten Schriftsteller, der nichts zustande bringt, außer dem Gedanken, warum es ihm nicht gelingt, etwas zu Stande zu bringen. Grand prüft jedes Wort, verwirrt sich völlig in seinen Überlegungen und lässt seinen Roman ungeschrieben. 

Aber dieses erträumte Buch hat einen Effekt: Nämlich den, dass sich für Grand ein Spalt im Gefängnis seines belanglosen Lebens öffnet.


Metz übers Schreiben

Wer hat ihm Papier und Stift in die Hand gedrückt? Und warum eigentlich? Autor Uwe Metz lüftet das Geheimnis im Gespräch mit Musiker Peter Statz.


 Ich bin

... echt hessisch. In Gießen geboren, in der Nachbarstadt Wetzlar aufgewachsen. Mein Lieblingsort in Wetzlar war die Bibliothek (und das Freibad); Ich wusste schon früh, dass ich etwas mit Worten mache. Und so kam es auch: ich wurde Buchhändler, studierte Theologie und bin Schriftsteller. Heute arbeite ich in einem Verlag in Stuttgart, schreibe Artikel und natürlich an meinem nächsten Buch ... 

Bücher Uwe Metz

 Ich schreibe 

.... als leidenschaftlicher Geschichtenerzähler Kinder- und Jugendbücher. Hier geht‘s zu meinen Büchern.

Wenn ich nicht die Tastatur traktiere, male ich sehr gerne.
Zwei Galerien am Ende des Blogs zeigen, was passiert, wenn ich den Pinsel schwinge.



Blog Uwe Metz

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